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HBS-Schülergruppe auf großer Indienfahrt!
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Infos zum Klimabotschafter Aktionsprogramm (15. und 16.11.) in der Jugendakademie Walberberg gibt es hier.


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HBS-Intern







Demnächst

Hier geht es zum neuen Zeitraster ab Schuljahr 2018/2019


Für SchülerInnen der Klasse 4:
Beratungstermine und Voranmeldungen können nun über das Sekretariat vereinbart werden (02227 91490)
Anmeldezeitraum 25.02. bis 22.03.2019


10.12.

Schulkonferenz

19.12.

Weihnachtskonzert

20.12. | 12.30

Schulschluss

21.12. bis 04.01.2019

Weihnachtsferien

14.01.2019

Projekttag - Schülertheater

29.01.2019

Zeugniskonferenz

27.01. bis 01.02.2019

Skifreizeit

 

Am 16.11. fand der bundesweite Vorlesetag in ganz Deutschland statt.

In Bornheim Merten wurde dieser Tag mit einer besonderen Vorleseaktion „gefeiert“.

Die Kinder des Leseclubs der Heinrich Böll Sekundarschule besuchten mit ausgewählten Büchern den katholischen Kindergarten in Merten, um den „Kleinen“ im Kindergarten vorzulesen. „Wir müssen ihnen auch die Bilder zeigen“ sagt Erik aus der Stufe 5, „sonst können die kleinen Kinder sich das alles nicht so gut vorstellen.“

In drei verschiedenen Gruppen des katholischen Kindergartens lasen die Leseclubkids, so dass möglichst viele Kindergartenkinder in den Genuss der Vorlesestunde kamen. Um es für die Kitakinder spannender zu machen, wurde auch zu zweit und mit verteilten Rollen vorgelesen.

Die „Wackelzähne“, die bald auch in die Schule kommen, nutzten die Gelegenheit, die großen Schulkinder über die Schule zu befragen. „Was machst du am liebsten in der Schule?“ Kann man da auch Fußball spielen?“ und viele andere Fragen mussten beantwortet werden.

Zu den Geschichten, die vorgelesen wurden, gab es wenig Fragen, denn die Fünftklässler hatten vorher gut geübt. Und „schön habt ihr gelesen, ich hab alles verstanden“ war so oft zu hören, dass der Leseclub der HBS überlegt, ob man nicht auch noch Vorleseclub werden könnte.

Das Begegnungsfest am 20.05.2016 in der Heinrich-Böll Sekundarschule war ein großer Erfolg. Am Freitagnachmittag kamen viele Flüchtlingsfamilien, aber auch Einzelpersonen (erst in der Woche zuvor waren 20 Personen aus Syrien angekommen, denen wir selbstverständlich auch noch eine Einladung zukommen ließen) aus den umliegenden Stadtteilen zu uns. Es wurde viel gespielt und gesungen. Die Kleinen hatten nachher tolle Hüte auf, die sie gebastelt hatten. Auch wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, ist es kein Problem, sich zu verständigen, wenn man Spaß miteinander hat.

Im Schuljahr 2015/2016 nehmen insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Heinrich-Böll-Sekundarschule an der Maßnahme „Pferdesport an der Schule“ teil. Pro Halbjahr ergibt sich so eine Gruppenstärke von 10 Schülerinnen und Schülern. In jeder Gruppe sind jeweils zwei Kinder, die schon gut reiten können und acht, die noch nie zuvor auf einem Pferd gesessen hatten. Der Tiff-Unterricht Reiten findet dienstags von 10.00h-11.30h statt.

Einige Kinder zeigten zu Anfang der Maßnahme Angst im Umgang mit den Pferden. Umso schöner war es zu sehen, wie diese Mädchen und Jungen mit jedem Mal ungezwungener und angstfreier wurden. Das fiel schon beim Putzen und Satteln der Pferde auf.

53 Fünftklässler der Heinrich Böll Sekundarschule nahmen am Streuobstwiesenprojekt der Biologischen Station teil.

Bornheim-Kardorf. Mit Feuereifer griffen die Mädchen und Jungen zu Spaten, Astschere und Handbohrer, um auf der über 9000  Quadratmeter großen Streuobstwiese an der Keimerstraße in Kardorf Süßkirschen zu pflanzen  sowie Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten für Insekten und Vögel zu schaffen. Streuobstwiesen beherbergen viele Tiere und Pflanzen und stellen somit einen wichtigen Lebensraum dar.

Die Schülerinnen und Schüler wurden während der zweitägigen Aktion, die unter dem Motto „Eine runde Sache – Obstwiesenpädagogik in der Schule“, die durch die Zusammenarbeit der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis, mit dem Landschaftsverband Rheinland  und dem Naturpark Rheinland möglich wurde, zu Experten in Sachen Umweltschutz und Kulturpflege.

Aufgeteilt in drei Gruppen hatten die Kinder unterschiedliche Aufgaben zu erledigen. Der elfjährige Tom half begeistert mit, eine Herzkirsche einzupflanzen und einen Dreibock zum Schutz vor den hungrigen Schafen zu bauen. Außerdem freut er sich jetzt schon auf die Obsternte.  Die Schafe sind die natürlichen „Rasenmäher“ auf einer Streuobstwiese.

Seit 1986 wird der Bornheimer Umweltpreis verliehen, letztmalig 2011. Diesmal wurde er speziell für Kinder-, Jugend- und Schülergruppen ausgelobt.

Platz zwei (450 Euro Preisgeld)sicherte sich die Heinrich-Böll-Sekundarschule Merten für das Projekt „Eichenkampagne Markwart“, eine waldpädagogische Initiative zur Verbreitung der Stieleiche.  Bürgermeister Wolfgang Henseler lobte das Engagement der Geehrten: „Die Umwelt ist das, mit dem und von dem wir leben.“  Der Vorsitzende des Bornheimer Umweltausschusses Arnd Kuhn betonte, dass der Preis mehr als eine Anerkennung sei. „Er soll auch eine Vorbildfunktion für andere sein, sich ebenfalls zu engagieren.“ Der Umweltpreis soll künftig alle zwei Jahre verliehen werden. Die nächste Ausschreibung ist für 2017 geplant.

Bonner Generalanzeiger, 19.10.2015:

"Das hier ist ein Fichtenwald. Hier findet der Eichelhäher nichts zu fressen. Deshalb haben wir Tische gebaut. Darauf legen wir die Eicheln und hoffen, dass der Eichelhäher sie findet", sagt der zehnjährige Tom.

Kurz und knapp fasste er das waldpädagogische Projekt "Eichenkampagne Markwart" zusammen, das das Life-Projekt "Villewälder - Wald- und Wasserwelten" derzeit gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Sekundarschule Merten durchführt. Als gemeinschaftliche Aktion des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft, der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) soll Kindern und Jugendlichen durch praktische Naturerfahrung das Wissen über die heimischen Laubmischwälder sowie deren Tier- und Pflanzenwelt vermittelt werden.

Denn natürlich geht es den Initiatoren nicht in erster Linie darum, dem Eichelhäher einen "gedeckten Tisch" zu präsentieren. "Der Eichelhäher verbuddelt die Eicheln als Vorrat für den Winter - und aus denen, die er nicht wiederfindet, wächst dann ein Baum", weiß Tom, der gemeinsam mit 81 Schülern der Jahrgangsstufe fünf bereits vor den Herbstferien über den nachhaltigen Nutzen der Aktion informiert wurde.

Konkret soll der Eichelhäher als "Pflanzhelfer" für den Waldumbau im Rahmen des Life-Projektes gewonnen werden. Die Kreisvorsitzende der SDW, Andrea Milz, freut sich über die Beteiligung der Heinrich-Böll-Sekundarschule: "Der Kreisverband Bonn-Rhein-Sieg der SDW hat bei den Schulen im Umkreis des Projektes sehr dafür geworben, die Chance, sich zu beteiligen, zu nutzen, um so den Kindern und Jugendlichen Einblicke in den Lebensraum Wald zu geben."

Das Life-Projekt wird von der EU mit 3,3 Millionen gefördert und läuft bis 2019. "Die unterstützte Hähersaat ist ein traditionelles waldbauliches Verfahren", erklärt der Leiter des Life-Projektes Klaus Striepen. "Dabei machen sich die Förster die Eigenart des Vogels zunutze, im Herbst die Eicheln zu sammeln und als Wintervorrat im Boden zu verstecken. Da er nur einen Teil der Früchte wiederfindet, keimen die "vergessenen" Samen im Folgejahr und dienen so der natürlichen Verjüngung des Waldes."

Weil der Eichelhäher, im Volksmund auch "Markwart" genannt, sehr wählerisch ist, müssen, schlechte Eicheln regelmäßig aussortiert und durch frische ergänzt werden. "Viele Eltern waren begeistert von der Aktion und haben sich bereit erklärt, bei der Pflege der Tische zu helfen", berichtet Astrid Geschwind, Leiterin der Sekundarschule. "Im März wurde unsere Schule als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet. Deshalb sind Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei uns ein großes Thema."

Besonders freut sich Geschwind, dass das Projekt handlungsorientiert und langfristig angelegt ist. "Es ist nicht mit einer Aktion getan, sondern man kann das Projekt über einen langen Zeitraum hinweg begleiten." Zwischen 3000 und 6000 Eicheln versteckt ein Eichelhäher als Vorrat für den Winter - wie viele er davon "vergisst" werden die Kinder im nächsten Frühjahr anhand der Keimlinge abzählen können. (Sonja Weber)

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